Jagdliche Prüfungen

 

 

Die jagdlichen Prüfungen dienen der Ausbildung des Teckels zu einem jagdtauglichen Begleiter.

Hierbei werden auch Elemente der jeweiligen Brauchbarkeitsprüfungen berücksichtigt.

 

Die Arbeit auf der Schweißfährte, den Spurlaut und auch die Eignung zum Stöbern auf Scharzwild sind unsere Schwerpunkte.

 

Gerne sind wir auch bei der Ausbildung und Prüfung für die Baujagd behilflich.

 

 

Teilnehmermeldebogen.docx
Microsoft Word-Dokument [21.2 KB]
 

Für das Jahr 2021 bieten wir wieder Prüfungen zur Anlage und zum Jagdgebrauch an.

Um die Prüfungen besser planen zu können, bitten wir um entsprechende Vorabmeldungen, wer an welche(r/n) Prüfungen teilnehmen möchte.

Die entsprechenden Prüfungen werden nur durchgeführt wenn genügend Teilnehmer sich vorab angemeldet haben.

Rechtzetig vor dem Trainingsbeginn für eine Prüfung wird die Prüfung auch noch einmal ausgeschrieben.

 

Folgende Prüfungen werden 2021 angeboten, feste Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben

 

WaT (Wassertest)

 

 

SchwhKF  (Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte mit Fährtenschuh )

 

 

Sp + Sfk ( Spurlautprüfung +Schussfestigkeitsprüfung)

 

Rückblick Schweißprüfung 2020

Liebe Klubkameradinnen und Klubkameraden!

Am 20.09.2020 hatten wir nun endlich unsere Schweißprüfung, für die insgesamt 6 Teams trainiert
haben. Von den 6 Teams haben sich dann 4 zur Prüfung angemeldet und mit einem Gast waren wir
dann verbindlich 4 – zwei für künstliche Wundfährte getupft und zwei für Fährtenschuh mit Schweiß
gespritzt.
Diese beiden Prüfungen sind separat angemeldet und werden auch separat abgenommen.
Wie sieht eine solche Prüfung aus?
Die Fährten werden am Vortag ausgelegt und stehen über Nacht (ca. 20 – 24 Stunden)
Bei der getupften Fährte wird 250 ml Schweiß (Blut eines Tieres) mithilfe eines Schwammes auf einer
Fährtenlänge von mindestens 1000 Metern ausgebracht. Auf dieser Fährte werden 3 Winkel von 90°
eingearbeitet und an diesen Winkeln werden Wundbetten (mit Schweiß und Haar der Wildart)
simuliert. Am Beginn ist der „Anschuß“ mit Schweiß und Haar des Wildes und am Ende der Fährte
liegt das Stück bzw. ein Fell (Decke) der Wildart. Der Hund wird auf der Fährte geführt und soll vom
Hundeführer auf der Fährte gehalten und am privaten Schnuppern gehindert werden.
Die Rahmenbedingungen auf der Fährte mit Fährtenschuh sind die gleichen: Fährtenlänge ebenfalls
mindestens 1000 Meter, der Schweiß – 100 ml wird gespritzt ausgebracht und die Fährte wird mit
einem Fährtenschuh, an dem sich Schalen der Wildart befinden von der auch der Schweiß stammt,
getreten. Der „Anschuß“ wird präpariert wie oben, dann jedoch befindet sich auf den ersten 50
Metern der Fährte kein Schweiß. Erst nach 50 Metern wird zusätzlich zur getretenen Fährte alle 7 bis
10 Meter Schweiß ausgebracht. Diese Fährte hat 2 Bögen von 90° und zusätzlich 2 Wundbetten (mit
Schweiß und Haar) und dazu 3 sogenannte Verweiserstellen (Stellen, an denen eine größere Menge
Schweiß sichtbar aufgebracht wird. Am Ende wieder das „Stück“ wie bei der obigen Fährte.
Die Hunde sollen die Fährten am Folgetag zügig ausarbeiten, Wundbetten und Verweiserstellen sind
möglichst zu bemerken und vom Hundeführer anzugeben. Ziel ist es, das Stück zu erreichen, ohne
dass der Hund von eigenen Wegen von den Richtern abgerufen werden muss. Ein Abruf wird dabei
noch toleriert, zwei bedeuten das Aus.
Gut, und nun zu unserer Prüfung:
Die beiden Teams für die Schweißprüfung getupft sind zur Prüfung nicht angetreten und haben sich –
wie sich das gehört - vorher abgemeldet.
Blieben also noch 2 Gespanne zur Prüfung mit Fährtenschuh. Die Auslosung war schnell erfolgt und so ging es am 20.09.2020bereits um 8 Uhr morgens ins Revier:
Das erste Gespann war leider nicht erfolgreich, da der Hund zu oft (2 Mal) deutlich auf Abwegen war
und von den Richtern abgerufen werden musste. Prüfung gelaufen – trotzdem haben die Richter
gestattet, dass das Gespann auch noch den Rest der Fährte abarbeiten durfte und das ging dann
(leider zu spät) ohne Abwege.
Das zweite Gespann hat die Fährte konsequent ausgearbeitet, ein Wundbett und einen Verweiser
angezeigt und zum Stück gefunden. Auch hier war der Hund einmal von der Fährte, jedoch der Hundeführer hat es bemerkt und seinen Hund rechtzeitig ermahnt sich doch um die Aufgabe zu
kümmern. Ein Eingriff seitens der Richter war hier nicht notwendig. Dieses Gespann hat eine
souveräne Leistung abgegeben und diese wurde mit Höchstpunktzahl (100) im ersten Preis belohnt.
 
 

Rückblick - Wassertest und Schussfestigkeit 2020

19.07.2020

 

Ausgeschrieben waren Schussfestigkkeit (separat) – SFK und Wassertest - Wa.T

SFK wurde zusätzlich angeboten, für Gespanne die den Wassertest nicht machen wollten oder den Eintrag SFK zusätzlich zum Wassertest erwerben wollten.

Treff war um 8:30 am Klubheim. Andrea & Andreas Meuthen und Steffen Jung ließen es sich nicht nehmen, trotz Corona und Hygienemaßnamen, Abstandsregel und Maskenpflicht, für Richter und Teilnehmer etwas zu Stärkung anzubieten.

Richter für die Prüfungen waren Frau Silke Steinbring und Herr Michael Baus.

Die Kontrollen und Papiere waren schnell erledigt und so ging es schon kurz nach 9 ins Revier von Holger Rasch nach Alsenborn. Empfang am Feldrevier durch den Beständer.

Alle 3 Hunde, welche SFK machen wollten wurden versammelt und 2 Gewöhnungsschüsse für die Teilnehmer abgegeben. Und dann ging es auch schon los:
Ein Hund nach dem anderen wurden nacheinander von ihren Führern ins Feld geschickt – der Hund muss sich auf ca. 30 Meter vom Führer entfernen und herumstöbern. Dann werden zwei Schrotschüsse abgegeben, auf welche der Hund gelassen reagieren und weiter stöbern soll.

Zwei Hunde entsprachen den Anforderungen und haben die SFK bestanden. Der dritte Hund konnte nicht bewertet werden, da er nach der Schussabgabe zum Auto zurücklief und dort verblieb. 

Ganz tragisch war für diesen Hund die Sache jedoch nicht, da er auch zum Wassertest gemeldet war und bestandener Wassertest auch die Schussfestigkeit beinhaltet.

Bereits gegen 9:45 waren alle Teilnehmer am Wasser und schon ging es los:

Nacheinander wurden die Hunde zum Wasser geführt und geschnallt, zwei Schrotschüsse von Werner Lübbers abgegeben, die Ente flog und der Hund stürzte sich ins Wasser um die Ente ans Ufer zu holen.

Alle 5 Hunde haben die Aufgabe bestanden. Zurück ins Klubheim, Auswertung und Siegerehrung.

Ein schöner Tag ist für unsere 6 Teilnehmer erfolgreich zu Ende gegangen.

Ein riesiges Dankeschön an alle die zu diesem gelungenen Ereignis beigetragen haben. Ja, so macht es Lust auf mehr.

Herzliche Grüße und Waidmannsheil,

Gerhard

 

Unsere Dackel bringen's!

 

Das Training zum Wassertest bei sommerlichen Temperaturen,

Spaß ist natürlich auch immer dabei – die Bilder beweisen es…

I

Prüfungen im Jagdgebrauch

 

Für das Jahr 2021 bieten wir wieder Prüfungen zur Anlage und zum Jagdgebrauch an.

Um die Prüfungen besser planen zu können, bitten wir um entsprechende Vorabmeldungen, wer an welche(r/n) Prüfungen teilnehmen möchte.

Die entsprechenden Prüfungen werden nur durchgeführt wenn genügend Teilnehmer sich vorab angemeldet haben.

Rechtzetig vor dem Trainingsbeginn für eine Prüfung wird die Prüfung auch noch einmal ausgeschrieben.

 

Folgende Prüfungen werden 2021 angeboten, feste Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben

 

WaT (Wassertest)

 

 

SchwhKF  (Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte mit Fährtenschuh )

 

 

Sp + Sfk ( Spurlautprüfung +Schussfestigkeitsprüfung)

 

Info Wassertest
Anschreiben Schussfestigkeit-Wassertest.[...]
PDF-Dokument [50.2 KB]
Meldeschein Wassertest
Meldeschein- WaTest 18-06-2017.pdf
PDF-Dokument [256.8 KB]

 

Bei Fragen zu jagdlichen Trainingseinheiten und den Prüfungen wendet euch bitte an :

 

Gerhard FRANTZ

Telefon: +49 173 3532899

E-Mail: gerhard.frantz@gannet.de

 

 

Rückblick

Das war doch mal was heute...

nach einigen Jahren Abstinenz im Bereich jagdliche Prüfungen des Dackel, gab es heute eine sehr erfolgreiche Premiere in Sachen Wassertest und Schussfestigkeitsprüfung.

Der Wassertest (kurz: Wa.T.; Der Wa.T. soll beweisen, dass der Hund eine geschossene Ente aus dem Wasser holt. 
Die erlegte Ente wird vom Führer oder einem Dritten in tiefes Wasser geworfen unter gleichzeitiger Abgabe von zwei Schrotschüssen, so dass der Hund eine Schwimmstrecke von ca. 6 bis 8 m zur Ente und die gleiche Entfernung zurück zum Ufer hat. 
Der Hund soll freiwillig die Ente bis zum Ufer holen. ) und die Schussfestigkeitsprüfung (kurz: SfK ; Die Hunde werden einzeln und unangeleint im freien Feld geprüft. 
Zur Prüfung der Schussfestigkeit hat sich der Hund in freier Suche mindestens 30 m vom Führer zu entfernen. Das Kommando für zwei abzugebende Schüsse während der freien Suche gibt ein Richter.
) sind Anlagenprüfungen für den Hund und können absolviert werden, ohne dass der Hundeführer Inhaber eines Jagdscheins ist.  Es wird also sozusagen „getestet“, ob der Hund über eine entsprechende jagdliche Grundeignung verfügt, und dann weiter jagdlich ausgebildet werden kann.

 

Alle Teilnehmer haben die jeweilige Prüfung mit Höchstpunktzahl bestanden. Herzlichen Glückwunsch.

Vielen Dank an unseren Obmann für Jagdgebrauchswesen Gerhard Frantz, der sowohl das Training, als auch die Prüfung geleitete hat, und die Teilnehmer optimal vorbereitet und betreut hat. In diesem Zusammenhang auch Danke an Gerd-Uwe Dietrich und Michael Herresthal, die sich bei Training und Prüfung für die Schussabgabe zur Verfügung gestellt haben.

Als Richter standen uns Mechthild Voit und Michael Baus zur Verfügung. Vielen Dank an die beiden für tolles und faires Richten.

Ein weiterer Dank an Herrn Holger Rasch, für das zur Verfügung stellen des Weihers in seinem Revier.

 

Und natürlich......und wer uns kennt, weiß das solche Ereignisse niemals ohne entsprechende Versorgung mit Essen und Trinken stattfinden....vieeeelen vielen Dank an Monika und Gerd-Uwe Dietrich für’s Catering und Daumendrücken.

 

Die Erfahrung aus dieser Vorbereitung und Prüfung werden wir nutzen, um die jagdlichen Ausbildung unserer Dackel fest in das Prüfungsangebot der Gruppe Kurpfalz aufzunehmen.....

Bis bald

 

Bilder gibt es hier 

 

 

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© DTK Kurpfalz / Stand: Okt 2020