Erfolgsgeschichte einer Gruppe

 

70 Jahre ist es her, dass sich in Neustadt an der Weinstraße eine Gruppe von Teckelzüchtern, durch ihre besondere Affinität zum Teckel  motiviert, zusammenfanden und beschlossen, sich von nun an gemeinsam für die Zucht, Ausstellung und Ausbildung dieses wunderbaren Hundes zu engagieren.

Die Bundesrepublik war gerade gegründet. Die Zukunft dieser jungen Republik war noch sehr ungewiss.

Das Land Rheinland-Pfalz stand noch unter der Regierung der französischen Besatzungsmacht.  Es bedarf keiner großen Fantasie, um sich vorstellen zu können, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren, die Formalitäten dieser Neugründung zu erledigen.

Der Züchter Karl Friedrich aus Niedenfels nahm sich der Sache an und übernahm dann auch den Vorsitz der neuen Gruppe.

Der damalige Geschäftsstellenleiter des DTK Hauptverbandes erwies sich als ein großartiger Helfer. Er ließ es sich auch nicht nehmen an der Gründungsversammlung teilzunehmen, obwohl er an demselben Tag beabsichtigte, seine  eigene Hochzeit zu feiern. So nahm er seine frisch angetraute Gattin und fuhr gleich im Anschluss an die Trauung nach Neustadt an der Weinstraße, um bei der Gründung der neuen DTK Gruppe  in der Pfalz persönlich anwesend sein zu können.

 „ Mit großen Hoffnungen auf eine ersprießliche Arbeit zum Wohle unserer Teckel “, berichtet der damalige Schriftführer im Gründungsprotokoll der  Versammlung vom 29.2.1949, ging man damals aus dem imposanten Kurhaus Königsmühle wieder heimwärts.

 

In den frühen 50 er Jahren  übernahm dann eine überragende Persönlichkeit die Führung der Kurpfälzer Gruppe. Frau Dr. Grete Weyrauch,  die dem Verein  37 Jahre lang vorstand. Wir  sind Frau Dr. Grete Weihrauch im besonderen Maße zu Dank verpflichtet und werden ihrer stets in Dankbarkeit gedenken.

 

Mit Gerhard Ballmann, Jockel Jung, Reinhard Niegel, Heide Hans und Maria Frank wurde die Reihe der Vorsitzenden fortgesetzt.

 

Sie alle setzten sich mit viel Engagement und großer Begeisterung für den Teckelklub ein. Ohne Sie wären wir heute nicht wo wir sind. Ihnen gilt ebenfalls unser besonderer Dank!

Nachdem anfänglich die monatlichen Treffen abwechselnd in Landau, Neustadt an der Weinstraße und in Kaiserslautern stattfanden,  konnte 1978 mit der Stadt Kaiserslautern ein Pachtvertrag geschlossen und ein  rund 10.000 qm großes Grundstück am Erbsenberg von einer kleinen Wildnis in ein attraktives Klubgelände mit massivem und gemütlichen Klubhaus umgewandelt werden.

 

Das Gelände hat sich im Laufe der Zeit  zu einem Kleinod entwickelt und beheimatet mittlerweile Mitglieder von Südhessen über die gesamte Pfalz bis hin zum Saarland.

 

Im Rückblick betrachtet erscheinen die Meilensteine dieses Vereins nur als blanke Zahlen in der Chronik, man kann vielleicht dennoch erahnen, welche Energie und Zeit in diesen Errungenschaften stecken.

 

Viel zu leicht übersehen wir dieses Engagement unserer Altvorderen, wenn wir heute mit unseren Teckeln auf diesem prächtigen Gelände trainieren.

 

Die Notwendigkeit, aber auch der Wille zum gemeinsamen Handeln sorgte in den vergangenen 70 Jahren dafür, dass die Gruppe Kurpfalz im Laufe der Jahre, trotz der wachsenden Konkurrenz, welche sich  mit zunehmenden Neugründungen anderer Ortsgruppen im Landesverband parallel entwickelte, stetig an Bestandskraft zunahm.

 

 

Das kann und konnte die Gruppe Kurpfalz aber nur, weil sie die Leidenschaft zum Teckel, sei es  im Hundesport, der Begleithundeprüfung oder auf der Jagd vereint.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© DTK Kurpfalz / Stand: Juni 2019